Projekt "Rollstuhlbasketball macht Schule"

Rollstuhlsportverein Workshop
Bild: Staatliche Berufsschule II Bayreuth

Auch in diesem Schuljahr durften wir uns am 7. Juli 2026 über den Besuch von Dagmar van Hinte vom Rollstuhlsportverein Bayreuth freuen. Frau van Hinte ist als Botschafterin des RSV in Schulen unterwegs und sorgt damit dafür, dass Rollstuhlbasketball als inklusiver Sport, der verbindet, an Bekanntheit gewinnt.
An der KBS findet dies in doppelstündigen Workshops statt. Zunächst gibt es einen Informationsteil über den RSV und das Rollstuhlbasketball sowie Gespräche über die individuellen Einschränkungen und das Leben im Rollstuhl. Wichtig ist, dass die Schüler jederzeit wirklich alles, was sie beschäftigt, ganz ungezwungen erfragen können.
Anschließend folgt dann ein praktischer Teil. Bei dem Projekttag sind verschiedene Rollstuhlmodelle vorhanden und können von den Schülern ausprobiert werden. Hierzu wird zum einen die Barrierefreiheit des Schulhauses und die Zufahrt zu diesem getestet. Anschließend steht im Pausenhof noch ein durch das REHA-Team gelieferter Parcours zur Verfügung, der alleine oder mit Hilfe bewältigt werden kann.

Bei dem Projekt geht es darum, Eindrücke und Erfahrungen im Umgang mit Rollstuhlfahrern zu vermitteln. Das hilft oft dabei, Hemmungen abzubauen und Verständnis füreinander aufzubauen. Nur so kann Inklusion gelingen.
Bewusst wurden in diesem Jahr als teilnehmende Klassen unter anderem unsere angehenden Soziversicherungsfachangestellten ausgewählt. Sie sind unter Umständen diejenigen, die beispielsweise später entscheiden, welcher Rollstuhl oder welche Hilfsmittel für einen Querschnittsgelähmten genehmigt werden. Auch unsere Versicherungsfachangestellten in der 10. Klasse durften ihre Kenntnisse in diesem Bereich erweitern, was ihnen mit Sicherheit zugutekommt, wenn sie später zum Beispiel bezüglich einer Unfallversicherung beraten sollen. Ebenfalls teilgenommen hat die Klasse WIN 10 b. Auch im Büro und der Fertigung eines Industriebetriebes ist Inklusion ein wichtiges Thema.

An dieser Stelle möchten wir der Rainer Markgraf Stiftung von Herzen danken. Durch ihre großzügige Förderung konnten wir das Projekt überhaupt erst durchführen und mit dieser gewinnbringenden, kleinen Unterbrechung den Schullalltag bereichern.
DANKE!

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