Comenius-Projekt "New Ideas Factory" ausgezeichnet

Ausgezeichnete Bewertung unseres Projekts durch den PAD

Im September 2013 ging das multilaterale Comenius-Projekt "New Ideas Factory" zu Ende. Der Abschlussbericht unserer Schule und damit das gesamte Projekt wurde vom Pädagogischen Austauschdienst - Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereicht - als "Beispiel gute Praxis" ausgewählt. Wörtlich heißt es in der Projekteinschätzung: "Das ist rundum Comenius-Praxis wie aus dem Lehrbuch!". Die Schulleitung der KBS und das gesamte Projektteam freuen sich außerordentlich über diese Auszeichnung. Unser Dank geht auch an die Schüler, die durch ihr Engagement zum Erfolg des Projekts beigetragen haben. Weiterhin bedanken wir uns bei der Schulleitung, den Lehrkräften OStR Rafael Echtler und OStR Rainer Pliefke sowie unseren Sekretärinnen und unserem Hausmeister für die Unterstützung.

Die beteiligten Lehrkräfte im Comenius-Team waren:

  • StR Christoph Dietl
  • StD Günther Gamstätter
  • StRin Agnes Kolb
  • StR i.B. Wolfgang Martschin
  • OStRin Regina Wolz
  • OStR Martin Kolb (als Projektverantwortlicher)

"Nicht zögern, erfinden" - Ein kurzer Rückblick

„NIF - New ideas factory“ war eine Herausforderung an die beteiligten Schüler und Lehrer sowohl in unternehmerischer als auch in technologischer Hinsicht. Mit der New Ideas Factory wurde eine fiktive, internationale Firma gegründet, geleitet von Schülern aus fünf Ländern. 

Das Motto der Firma „Nicht zögern, erfinden“ gab die Richtung des Projekts von Anfang an vor. Nach einer kurzen Vorstellungsphase begannen die Partner mit der gemeinsamen Unternehmensgründung. Die rechtlichen Rahmenbedingungen einer Unternehmensgründung im eigenen  Land und den Partnerländern wurden zur Information aller Teilnehmer in einer englischsprachigen Broschüre zusammengefasst. Eine Expertenjury kürte in einem internationalen Wettbewerb ein Logo, das den Innovationsgeist der Firma wiedergibt. Die Gewinnerin des Wettbewerbs war die Schülerin Anny Au von der KBS Bayreuth.Logo NIF 640x480

Aber eine große Frage galt es noch zu beantworten: welches Produkt sollte hergestellt werden?   Eine Fülle von Ideen wurden entwickelt, besprochen, verworfen, geändert und beim Treffen in Portugal vorgestellt. Gemeinsam trafen die Schüler die Entscheidung einen Fensterputzroboter herzustellen. Die durchgeführte Marktforschung bestätigte: es gibt einen Markt für so ein Gerät. In vielen Haushalten zählt Fensterputzen zu den unbeliebtesten Tätigkeiten - ein bisher unerschlossener Markt mit vielen potenziellen Kunden. Die technische Entwicklung des Roboters begann. Dabei tauchten viele Probleme auf, die nicht einfach zu lösen waren. Wie sollte der Roboter an der Scheibe haften? Woran erkennt der Roboter, dass die Fensterscheibe zu Ende ist? Wie bleibt der Preis des Endprodukts in einem vernünftigen Rahmen? Aber auch betriebswirtschaftliche Probleme tauchten auf. Wie sollte der Vertrieb des Produktes organisiert werden? Wie sollte das Produkt beworben werden? Worauf ist bei der Gestaltung einer Homepage bzw. eines Webshops zu achten?

Auch wenn am Ende nicht alle Fragen gelöst werden konnten, die Teilnehmer zeigten ein sehr großes Engagement und steckten viel Herzblut in das gemeinsame Projekt. Die Lerneffekte in den Bereichen Technologie und Entrepreneurship sind nicht zu unterschätzen. Zahlreiche externe Experten von Hochschulen und Unternehmen zeigten den Schülern mögliche Lösungswege. Basierend auf diesen Hinweisen erstellten die Teilnehmer einen funktionstüchtigen Prototypen des Roboters, einen Onlineshop, diverse Werbemittel und eine Projekthomepage. Zum Abschluss wurde das Produkt in einer messeähnlichen Veranstaltung der Öffentlichkeit vorgestellt. 

Neben diesen greifbaren Produkten sind die Teilnehmer aus den fünf Ländern zu einer echten Gemeinschaft zusammengewachsen. Dies bestätigte sich in den abschließenden Evaluationsvideos. Das Ziel der Stärkung der wirtschaftlichen, technologischen, multimedialen, sprachlichen und kommunikativen Kompetenz unserer Schüler wurde erreicht.

Gruppenbild zum Abschied: die Teilnehmer des letzten Treffens der "New Ideas Factory" vor dem Regensburger Dom

Projekthomepage

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage unter:

http://new-ideas-factory.weebly.com